Anlässlich der EXPO REAL 2026 veröffentlichen wir unsere VALUE Data Insights zum 3. Quartal 2026 diesmal als Vorabausgabe zur EXPO REAL in einer Kurzfassung. Die Auswertung wurde vor Quartalsende (Stand 25.09.2026) erstellt und beruht auf den bis dahin in der VALUE Marktdatenbank erfassten Angeboten; mit dem Quartalsabschluss können sich einzelne Werte noch leicht verschieben. Auf eine inhaltliche Einordnung verzichten wir in dieser Ausgabe – hier die wichtigsten Zahlen im Überblick.
Bundesweit: Kaufpreise seitwärts, Mieten weiter im Plus
Im Vorjahresvergleich legen weiterhin alle Segmente zu: Eigentumswohnungen um 1,4 %, Ein-/Zweifamilienhäuser um 2,1 % und die Angebotsmieten mit +4,0 % am stärksten. Im 2. Quartal lagen die Jahresraten bei den Kaufpreisen noch bei 2,2 % bzw. 2,6 %.

Zum Vorquartal bewegten sich die Preise für Eigentumswohnungen mit −0,2 % praktisch seitwärts, Ein-/Zweifamilienhäuser stiegen um 0,4 % auf einen mittleren Kaufpreis von 392.950 €. Die Angebotsmieten legten um 0,8 % zu und erreichen mit 10,00 €/m² die Marke von 10 €/m².
Metropolen: Wohnungspreise geben nach, Mieten ziehen an
In den Top-7-Metropolen gaben die Kaufpreise für Eigentumswohnungen zum Vorjahr um 1,1 % nach, während die Angebotsmieten um 5,5 % zulegten. Hamburg sticht bei den Wohnungspreisen mit +5,4 % heraus, in Berlin (−2,1 %), München und Stuttgart (jeweils −1,2 %) gingen sie zurück. In den B-Städten liegen die Angebotsmieten 3,1 % über dem Vorjahr.
Veränderung der Quadratmeterpreise ggü. Vorjahresquartal, ohne Neubau.
Regional: mehr Kreise mit deutlichen Rückgängen bei Eigenheimen
In 19 Kreisen sanken die Einfamilienhauspreise im Vorjahresvergleich um mehr als 10 % – fast doppelt so viele wie im Vorquartal (10). Bei Eigentumswohnungen gibt es derzeit keinen Kreis mit einem Minus in dieser Größenordnung. Neben der Stadt München kostet ein gebrauchtes Einfamilienhaus inzwischen in drei weiteren Kreisen über 1 Mio. € – Starnberg, Miesbach und München (Land).
Gerade in einem so differenzierten Markt gewinnen qualitätsbereinigte Marktdaten und objektscharfe Bewertungen weiter an Bedeutung – sei es über die VALUE Standardpreise, die VALUE AVM oder unser Bewertungstool REVA. Sprechen Sie uns dazu gerne an.
Die Immobilien Zeitung berichtet exklusiv über die Ergebnisse unserer Vorabausgabe: „Markt der Wohnimmobilien spreizt sich regional auf“.














Die aktuellen Zahlen unterstützen also unsere Erwartungen der vergangenen Quartale. An den Rahmenbedingungen hat sich darüber hinaus nicht viel verändert. Mehr zu sagen gibt es also auch nicht. Für die zweite Jahreshälfte 2025 erwarten wir, dass sich der Aufwärtstrend fortsetzt – besonders in den Selbstnutzermärkten.

Regional steigt allerdings die Verunsicherung – sowohl bei Verbrauchern als auch bei Kreditgebern. Regionen mit Klumpenrisiken in der Exportbasis und damit am Arbeitsmarkt könnten unvermittelt von rückläufiger Nachfrage betroffen sein. Hier gilt es den Markt engmaschig zu beobachten; dabei unterstützen wir gerne mit aktuellen 

